Natur

Weihnachten im Norden

Da Charly war a ganz a bsonders Vogelbibal: seit er fliang hod kenna, woit er unbedingt ois entdecken und ständig ham erm seine Eltern aus de Aung verloren, weil er wieder unbedingt wos Neis in da Stodt oschaun woit. Amoi war’s da Glockenturm am Marktblotz, a anderes moi hod er de Oachkatzerl in de hohen Baumkronen vo de Baam in da Oidstodt bsuacht. Am meisten hod si da Charly auf’n …

Warum ich Silvester nicht mehr feiere: Ein stiller Neuanfang jenseits der gesellschaftlichen Normen

Manchmal ist es erstaunlich, wie schnell man sich von der Macht der Gewohnheit befreien kann. Vor 5 Jahren wäre es für mich noch undenkbar gewesen das Silvesterfest, einer der größten Feieranlässe, einfach links liegen zu lassen. Wie oft wurde vor allem in der Jugendzeit die Erwartungen an diesen Tag in astronomische Höhen geschraubt, nur um am nächsten Tag mit einem Kater (zumindest halbwegs) ernüchternd festzustellen, dass es doch nur ein …

Der Kampenwandkrampus

„Da, siehst du das Schloss?“ fragte Maxis Vater nach etwa einer halben Stunde Autofahrt und Maxi ergab sich ein fantastischer Anblick: Wie im Märchen thronte das Schloss majestätisch auf seinem hohen Sockel zwischen den Berggipfeln und viele kleine Schneeflocken fielen auf die weißen Turmzinnen.

Höhlengleichnis 2.0

Was wäre, würden wir eines Tages die Realität, die echte Wahrheit erkennen? Würden wir sie als solche anerkennen, oder würden wir uns so sehr davor fürchten, dass wir wieder zurück in unsere dunkle Höhle kriechen und dort weiterhin auf Schatten an der Wand starren würden, welche wir bis zu diesem Zeitpunkt als Realität angenommen hatten?

Die alte Dorflinde

Immer wieder, wenn er morgens mit dem Fahrrad zum Bäcker fuhr, stach Max die alte Dorflinde ins Auge: obwohl sie vor vielen Jahrzehnten von einem Blitz gespalten wurde und innen hohl war, stand sie immer noch majestätisch in der Mitte des ruhigen Bauerndorfes.

Die Alten erzählten oft Geschichten, dass die Linde bereits im Mittelalter als Treffpunkt für die Dorfbewohner genutzt wurde und magische Kräfte hatte, aber das glaubte Max nicht wirklich. Auch wenn der dicke Baumstamm mit den langen Ästen irgendwie zum Verweilen einlud konnte er sich nicht vorstellen, dass ein so alter Baum verhext sein könnte.